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Re: Kombi Staats
Autor: Funktionärin (90.146.141.---)
Datum: 10. Mai 2011 20:55

Weißt du ob es nicht eh Auflagen für den Ausrichter gibt? Das Präsidium soll den Turnierort in Augenschein nehmen? Dir ist aber schon klar, dass alle die solche Turniere organisieren das in ihrer Freizeit OHNE BEZAHLUNG machen. Das gilt auch für das Präsidium. Alle haben einen Beruf und nebenbei arbeiten sie für den Tanzsport, damit die Österreichischen Tänzerinnen Turniere haben und damit Österreichische Paare erfolg haben.
Schon langsam habe ich dieses Forum satt. Ich habe schon genügend Stunden in meinen Klub und für meine Paare investiert, ohne auch nur einen Cent dafür zu bekommen. Aber das sieht keiner. Und genauso ist es auch beim Präsidium. Wir haben alle einen normalen Beruf und machen die Arbeit nebenbei ohne Geld.


Re: Kombi Staats
Autor: (178.190.42.---)
Datum: 11. Mai 2011 00:38

> Keine Ahnung, was man draus schließen könnte (oder
> sollte), aber das ist ein Fakt, der mich schon
> länger etwas verwundert hat...

Eventuell, dass sich die Wiener eher spezialisieren (müssen), als die Paare in den Bundesländern. Könnte am Stellenwert des Tanzens im Leben insgesamt liegen, d.h. dass es in Wien einfacher ist, ÜBERHAUPT zu trainieren (weil es garantiert einen Club irgendwo in der Nähe gibt), dafür aber schwieriger, VIEL zu trainieren (weil die Leute typischerweise erst während des Studiums mit dem Training beginnen und in den oberen Leistungsklassen daher häufig bereits berufstätig sind).

Nur so ein Schuss ins blaue.

Re: Kombi Staats
Autor: A. (46.124.55.---)
Datum: 11. Mai 2011 08:20

Ich war in den letzten Jahren eigendlich auf jeder Staats anwesend - als Zuschauer oder Aktiv - und kann sagen das Schlimmste war die Kombi in Innsbruck bei der außer den Wertungsrichtern und den Paaren die noch nicht heim gefahren sind niemand der Kombi-S zugesehen hat!
Aber jetzt zu diesem Turnier: Ich kenne die Halle schon sehr lange als Tanzsporthalle und muss sagen, dass ich auch schon bessere Veranstaltungen dort gesehen habe. Das ist Schade wenn man davon ausgeht, dass dies die Höchste Veranstaltung in dieser Halle war.
Zum Thema Startklassen Zusammenlegung: Ich bin prinzipiell für eine ab der B-Klasse offen ausgetragene Staats. Wobei man natürlich den A-Klassepaaren auch eine Meisterschaft gönnen sollte (der Punkte wegen) Also ein Turnier mit D-C-B-A und dann eine ab der B offene S-Staatsmeisterschaft.
In der Kombi ist dies natürlich schwierig, ich habe es aber bei meiner ersten Kombi genossen als in einer Disziplin nicht so weiter, neben einem Paar stehen zu dürfen, das ich in dieser Disziplin vergöttert habe und neben dem ich sicher nicht so schnell wieder stehen darf. Ja und übrigens: Punkte hab ich damals keine bekommen.
Ich denke, dass eine Kombimeisterschaft mit knapp 30 Paaren für jedes Paar interessanter ist, als wenn man gegen 6 Paare tanzt. Klar hat sich einer gefreut, dass er "kampflos" im Staatsfinale ist, aber das ist doch nicht das Ziel, oder?

Re: Kombi Staats
Autor: Kombi (80.109.54.---)
Datum: 11. Mai 2011 12:32

Genau so ist es.

@ Funktionärin:
Auch wenn ich jetzt etwas sage das nicht gern gehört wird: Die Tatsache, daß man etwas ohne Bezahlung macht, rechtfertig weder, daß man sich keine Kritik anhören möchte noch daß man etwas nicht gut macht. Und übrigens: Wir aktive, die ebenfalls viel Zeit (und viel Geld) in den Sport stecken, machen das auch ohne Bezahlung.

Re: Kombi Staats
Autor: illusorisch (84.20.166.---)
Datum: 11. Mai 2011 12:48

Allein die Behauptung, man könnte in einer Kombi-Startklasse in Österreich 30 Paare zusammenbekommen, ist doch illusorisch. Das schafft man ja international schon fast nicht...

Nachdem wir bis vor kurzem noch Kombi-Landesmeisterschaften (!) absagen mussten, weil zu wenige Paare gestartet sind, dann ist das doch ein guter Fortschritt, dass in den meisten Klassen schon zwei Runden ausgetragen werden müssen, oder? In manchen Klassen waren es sogar schon 3 Runden, und mehr als das ist in einer Kombi einfach nicht sinnvoll (das sind bereits 30 Tänze mit dreimal Umziehen).

Und wie auch schon erwähnt: Warum wollen einige die Kombi anders behandeln als die anderen Startklassen? Warum soll es bei Stadard und Latein Startklassen von D bis S geben, in der Kombi aber nicht? Denn: Man kann alle Vorzüge, die man für das eine nennt, ohne Änderungen auch für das andere anwenden. Also wenn du sagst, dass es wichtiger ist, die große Turniererfahrung zu bekommen, als ein gutes Ergebnis zu haben: Ja, mag schon stimmen. Aber warum soll das dann in Latein oder Standard anders sein, sodass wir da gleich 5 (!) verschiedene Startklassen haben, und das fast in jeder Altersstufe?

Ich wäre sogar eher dafür, die Kombi stärker von den anderen beiden Disziplinen abzuheben und eine ganz eigene draus zu machen, mit eigenem Startbuch, eigenen Turnieren, eigenen Aufstiegspunkten. Aber mir ist schon klar, dass das hier leider ebenfalls etwas illusorisch ist.

Was aber mMn bei der Kombi insgesamt unbedingt noch geändert gehört: In der 8-Tänze-Klasse soll sowohl die Figurenbeschränkung als auch die Kleiderordnung für die D- und C-Klasse gelten. Denn Paare, die dort starten, sind höchstens in der C-Klasse. Und nur, weil sie in einer anderen Altersklasse (z.B. Jugend) schon in der B-Klasse sind und deswegen einen Frack haben, den auch tragen zu dürfen, ist meiner Meinung nach nicht ok. Natürlich soll immer das Reglement der betreffenden Altersklasse gelten.

Btw, bin ich der einzige, der bald auch einmal Bewertungsturniere über 10 Tänze haben möchte? =)

Re: Kombi Staats
Autor: A. (46.124.65.---)
Datum: 12. Mai 2011 12:41

Möglicherweise sollte die Änderung in der Kombi so aussehen, dass ab dem Semi jeder Tanz eigen bewertet und ausgewertet gehört und man nur in Tänzen ins Finale kommt in denen man auch hin gehört und nicht nur weil man eine Disziplin durchgemarkt bekommt schon im Finale ist. So würden viel richtigere Ergebnisse entstehen.

Re: Kombi Staats
Autor: Kombi (80.109.54.---)
Datum: 12. Mai 2011 13:21

Dieses Thema hatten wir schon. Der Unterschied zwischen Kombi-Bewerben und solchen, die in einer Einzeldisziplin ausgetragen werden, ist die Anzahl der Teilnehmer, denn es gibt deutlich weniger Kombinierer als Paare, die nur Standard oder nur Latein tanzen. Die Zusammenlegung der Klassen läßt sich nicht sinnvoll für die Einzelbewerbe anwenden, da man Paaren auch die Möglichkeit geben sollte, in ihrem jeweiligen Leistungsspektrum antreten zu können. Das ist der Grund, warum es die einzelnen Leistungsklassen überhaupt gibt. Der Vorschlag, das im Bereich der Kombi anders zu handhaben und die Klassen zusammenzulegen, bezog sich immer nur auf die Staatsmeisterschaft, da ich es für fast peinlich halte, wenn beim wichtigsten Turnier dieser Kategorie so sehr aufgesplittet wird, daß nur mit Müh und Not 2 Runden entstehen und in der höchsten Klasse, wo es um den Staatsmeister geht, lediglich ein Finale ohne Vorrunden möglich ist.

Re: Kombi Staats
Autor: Kombi-Tänzer (84.20.174.---)
Datum: 13. Mai 2011 08:57

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Möglicherweise sollte die Änderung in der Kombi so aussehen, dass ab dem Semi jeder Tanz eigen bewertet und ausgewertet gehört und man nur in Tänzen ins Finale kommt in denen man auch hin gehört und nicht nur weil man eine Disziplin durchgemarkt bekommt schon im Finale ist. So würden viel richtigere Ergebnisse entstehen.
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Naja, auf der anderen Seite hat man bei der Staats gesehen, dass es typischerweise nicht genügt, nur in einer Disziplin die ganzen Marks zu bekommen und in der anderen nicht. Vgl zum Beispiel Jaritz/Puster über 10 Tänze. Praktisch alle Marks in Standard, praktisch keine Marks in Latein - und es ist sich schon nicht ausgegangen, aber auch anderen (auch in andern Klassen - siehe Senioren) ist das ziemlich genau gleich passiert. Und letztlich waren eh die vorn, die beide Disziplinen halbwegs tanzen können, und das in allen Startklassen. In der 10 Tänze-Klasse hat man das am deutlichsten gesehen. Im Finale waren hinten eher die "Spezialisten" und die, die beide Disziplinen halbwegs tanzen können, waren dann am Podest...

Die Kombi soll ja messen, wer über alle 10 Tänze gesehen am besten tanzt, und nicht, wer pro Tanz am besten ist, und zum Schluss wird da dann noch zusammengerechnet. Weil das ist eindeutig etwas anderes, möglicherweise auch vom Ergebnis her. Denn da würden tatsächlich jene bessere Chancen haben, die in einer Disziplin deutlich besser sind... winking smiley

Re: Kombi Staats
Autor: andere Frage... (80.122.69.---)
Datum: 13. Mai 2011 11:48

...weiß jemand, ob es irgendwo Fotos gibt?

lg

Re: Kombi Staats
Autor: A. (46.124.76.---)
Datum: 13. Mai 2011 15:51

in der 10 Tänze Meisterschaft war z.B. ein Paar,mit 37 Marks 27/10 (Sta/Lat) und eines mit 36 Marks (34 davon Latein) die ins Finale gekommen sind. Drei Weitere Paare hatten 35 Marks eines davon 34/1 (Sta/Lat), eines 1/34 (Sta/Lat) und eines 14/21 (Sta/Lat) und ein weiteres hatte 33 Marks 26/7. So und wer ist jetzt der Beste von denen? Ein Paar hätte in Sta ins Finale gehört und zwei in Latein.
Ich verlange ja nicht, dass dieses System schon von einem 1/4 Finale (24er Runde) gemacht wird, aber ich denke, dass dies gerade für richtige Kombinierer ein Vorteil ist. Das Paar mit 14/21 wäre wohl das beste Kombinierer Paar und hat so keine Chance aufs Finale, weil die Spezialisierungen der Paare doch eindeutig sichtbar sind.

Re: Kombi Staats
Autor: aber... (92.248.74.---)
Datum: 14. Mai 2011 03:52

Aber wo liegt denn dann noch der Sinn einer Kombination?? Wenn du im Semifinale pro Tanz nur jeweils die 6 besten Paare ins Finale lässt, dann hat ja das Kombiniererpaar mit den 14/21 Marks mit Sicherheit die schlechtesten Chancen in irgendeinem Tanz ins Finale zu kommen. Weil dann doch im Endeffkt nur 2 Spezialfinali herauskommen.

So gesehen ist doch alles fair und das System regelt sich von selbst -> theoretisch betrachtet sollte doch der beste Kombinierer in allen 10/8 Tänzen den 1. Platz erreichen, daher ist die Dominanz in einer Disziplin schonmal ein guter Anfang und durch die zum Glück hohe Qualität andererseits auch schwer gleichzeitig in der anderen Disziplin outstanding zu sein, was aber glücklicherweise dann die große Kunst ist, den Spezialisten aus der anderen Disziplin zumindest die Plätze streitig zu machen und so automatisch jenes Paar zum Sieger krönt, dem das am besten gelingt. Also wo liegt das Problem?? Wenn 14/21 Marks nur 35 ergibt und 2/34 36, dann ist das schlichtweg um 1 Mark zu wenig und bedarf noch härterem Training, um z.B. 19/26 zu erreichen, was in Summe 45 ist, also deutlich mehr als die Hälfte der max. Gesamtmarks von 70 (35) und was auch dieses Jahr ca. den 4. Platz nach der Vorrunde bedeutet hätte.


Re: Kombi Staats
Autor: nachtrag (84.20.176.---)
Datum: 14. Mai 2011 13:02

Im Schisport gibt es zum Beispiel zwei Arten von Kombinationen: Die "klassische Kombination": Da werden einfach eine Abfahrt und ein Slalom extra gefahren, und am Schluss dann die Zeiten zusammengezählt. Die mMn sinnlose Variante...

Und die "Super-Kombination". So gehört es. Das sind zwei verschiedene Durchgänge in eben ein- und demselben Wettkampf. Beides hat natürlich seine Vorteile und Nachteile, aber zweiteres ist halt das, was einem Sportler den fairen Vergleich ermöglicht. Weil das dann ein Wettbewerb ist, und nicht zwei verschiedene.

Umgelegt aufs Tanzen wäre das das gleiche: Du könntest natürlich die Ergebnisse der letzten Weltmeisterschaften nehmen, die Plätze zusammenaddieren und sagen: Jenes Paar mit dem geringsten Summenwert ist das beste Paar in der Kombination.

Nur wenn wir so vorgehen, dann brauchen wir die Kombination als Wettbewerb nicht. Und in der Praxis ist es eben nicht immer so, dass jenes Paar auch tatsächlich das beste in der Kombination ist. (Sonst hätten Belyayev/Popova wohl die WM gewinnen müssen oder zumindest deutlich weiter vorn sein.) Die Kombination als eigene Disziplin hat schon einen Sinn: Und zwar ist es nun einmal eine extra Herausforderung, sich (unter Umständen sogar mehrmals) von einer Disziplin auf die andere umzustellen und über 10 verschiedene Tänze eine konstant gute Leistung zu bieten. Man muss mit dem Stress des Umziehens umgehen können, muss seine Schwächen kaschieren und die Stärken umso mehr zeigen.

Außerdem wäre es ja irgendwie "unfair" einen Kombinierer nur gegen Spezialisten antreten zu lassen, und dann halt das Gesamtergebnis einfach zusammenzurechnen. Zumindest bei Meisterschaften sollte es schon eigene Meisterschaften geben, wo tatsächlich "Kombi-Spezialisten" gegen "Kombi-Spezialisten" tanzen.

Btw, mir ist schon klar, dass es kaum Paare gibt, die in Standard und Latein etwa gleich gut sind, fast jeder hat irgendwo eine Stärke. Aber nur mit in einer Disziplin der beste sein, in der anderen dafür aber nichts zusammenbringen, ist man normalerweise dritter oder vierter - wenn man es ins Finale schafft.

Um zu gewinnen braucht es aber mehr. Da kann man sich fünfte und sechste Plätze im Finale einfach nicht leisten.

Zaytsev/Kuzminskaya habens vorgezeigt: Klar - Latein haben sie dominiert, aber die meisten vergessen, dass sie auch in Standard wohl in Augenhöhe mit Slon/Zubrowska (also immerhin unseren Staatsmeistern - in ihrer schwächeren Disziplin!) waren, und erst das hat sie dann wirklich zu den Weltmeistern gemacht...

Re: Kombi Staats
Autor: zum nachtrag (88.116.245.---)
Datum: 14. Mai 2011 15:37

Es gibt aber noch eine dritte Variante, die bei den profis praktiziert wird und die meiner Ansicht die gerechteste wäre :

Die Kombination wird so wie bei uns üblich an einem Tag, mit Wechsel zwischen
Standard und Latein zwischen den Runden, ausgetragen. ( Für den Tänzer ändert sich nichts ) Nur die Wertung erfolgt getrennt für Standard und Latein, d.h. es können
verschiedene Paare im Latein-bzw. Standardfinale sein, und für das Endergebnis
werden die jeweils erreichten Platzierungen in beiden Disziplinen zusammengezählt.

Derzeit ist es doch so, das vielen Paaren,die in einer Disziplin outstanding sind, die Marks in der jeweiligen anderen Disziplin oft "nachgeschmissen" werden, und
Paare,die gleich stark in beiden Disziplinen sind, dadurch unterbewertet werden.

So könnte jemand z.B. Latein gewinnen, in Standard vielleicht aber nur ins Semi
kommen und umgekehrt, während ein anderes Paar mit 5. und 6.Plätzen im Finale ist, das zur Zeit keine Chance darauf hat,weil die Spezialisten bevorzugt werden.

Re: Kombi Staats
Autor: zum nachtrag (88.116.245.---)
Datum: 14. Mai 2011 15:38

Es gibt aber noch eine dritte Variante, die bei den profis praktiziert wird und die meiner Ansicht die gerechteste wäre :

Die Kombination wird so wie bei uns üblich an einem Tag, mit Wechsel zwischen
Standard und Latein zwischen den Runden, ausgetragen. ( Für den Tänzer ändert sich nichts ) Nur die Wertung erfolgt getrennt für Standard und Latein, d.h. es können
verschiedene Paare im Latein-bzw. Standardfinale sein, und für das Endergebnis
werden die jeweils erreichten Platzierungen in beiden Disziplinen zusammengezählt.

Derzeit ist es doch so, das vielen Paaren,die in einer Disziplin outstanding sind, die Marks in der jeweiligen anderen Disziplin oft "nachgeschmissen" werden, und
Paare,die gleich stark in beiden Disziplinen sind, dadurch unterbewertet werden.

So könnte jemand z.B. Latein gewinnen, in Standard vielleicht aber nur ins Semi
kommen und umgekehrt, während ein anderes Paar mit 5. und 6.Plätzen im Finale ist, das zur Zeit keine Chance darauf hat,weil die Spezialisten bevorzugt werden.

Re: Kombi Staats
Autor: ad zum nachtrag (84.20.168.---)
Datum: 15. Mai 2011 09:56

ich weiß nicht, ob das "gerechter" wäre. vor allem wäre es für das publikum deutlich uninteressanter, wenn der gesamtsieger plötzlich weder in latein noch in standard im finale wäre... und die möglichkeit besteht auf jeden fall.

letztlich lauft es dabei wieder darauf hinaus, dass die spezialisten letztlich gegeneinander tanzen im finale, und denen, die eigentlich über 10 tänze am besten sind, werden die marks "weggenommen".

das mit der benachteiligung ist halt leider tatsächlich ein problem. bei zwei-runden-kombi-turnieren fängt man immer mit latein an. man hat gesehen, was das für auswirkungen haben kann: sehr gute latein-paare bekommen alle marks in latein und in standard dann als "nachwirkung" vllt auch noch eines oder zwei (so geschehen zb. bei holzcik/finek) in standard, typischerweise eh nur im ersten oder den ersten zwei tänzen, bis die wertungsrichter gesehen haben, dass die in standard eigentlich nicht so gut sind. umgekehrt: paare, die in standard sehr gut sind, und in latein weit hinten, bekommen in latein zuerst normalerweise keine marks. und um die wertungsrichter dann in standard zu überzeugen, kanns sein, dass man ein oder zwei tänze braucht. und dann hat man plötzlich in einem tanz (typischerweise dem ersten) wieder ein paar marks nicht (passiert zum beispiel bei jaritz/puster).
und das kann den unterschied zwischen finale und nicht finale machen, diese ein oder zwei marks, um die die latein-spezialisten bevorteilt sind bei kombi-turnieren mit zwei runden. liegt aber in der natur der sache und lässt sich wohl kaum verhindern. bei drei runden ist es wieder umgekehrt, und bei einem reinen finale haben wohl auch die standard-tänzer einen leichten vorteil...

und das alles trifft natürlich nur auf spezialisten zu. wer in beiden disziplinen halbwegs mithalten kann, der hat immer genug marks fürs die nächste runde.
das ist auch mein argument dafür, das system so zu belassen, wie es ist. weil die reinen spezialisten oft zu wenige marks fürs finale haben, und damit haben die allrounder wieder ein paar paare weniger im finale, die in einer disziplin sicher vor ihnen landen. ziel soll es ja nicht sein, lauter paare in einem kombi-finale zu haben, die in der einen disziplin in jedem tanz einser haben und in der anderen sechser, sondern ziel muss es sein, dort paare zu haben, die sich alle _über 10 tänze_ auf augenhöhe konkurrieren. ein spezialist sollte in seiner disziplin bleiben. in der kombi sollten allrounder so gut bevorzugt werden, wie eben möglich. deswegen ist es durchaus ok, wenn reine spezialisten die nächste runde wahrscheinlich gar nicht erreichen.

bleibt halt nur noch die frage, ob ein paar, das die plätze 1111177777 hat, besser ist als ein paar, das die plätze 4444444444 hat...

Re: Kombi Staats
Autor: ad ad (128.131.254.---)
Datum: 16. Mai 2011 01:31

@ad zum nachtrag
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bleibt halt nur noch die frage, ob ein paar, das die plätze 1111177777 hat, besser ist als ein paar, das die plätze 4444444444 hat...
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Also laut internationalem Skatingsystem, was natürlich auch hier zur Anwendung kommt und wenn man annimmt, dass diese zwei Paare durch die Symmetrie der übrigen Wertungen um den 4. Platz kämpfen, heißt es da: "Regel 10.b) Liegt bei 2 Paaren Punktegleichheit für den <4.> Platz vor, dann soll der 4. Platz jenem Paar zufallen, welches in der größeren Anzahl von Tänzen den Platz "4 oder besser" erreicht hat. ..."

Daher wird sich doch ohnehin bereits jetzt das Paar mit der Wertung 4444444444 mit 10x 1-4 gegenüber dem Paar mit 1111177777 mit 5x 1-4 im Kampf um den 4. Platz trotz (oder gerade aufgrund von) Summengleichheit behaupten.

Re: Kombi Staats
Autor: A. (212.95.7.---)
Datum: 16. Mai 2011 12:50

Stellt euch vor ein Semifinale bestehend aus 12 Paaren fiktiven Paaren mit dem Tanzkönnen von folgenden Tänzern:
5x WM-Finale STA und kann kein Latein
6x WM-Finale Lat und kann kein Sta
1x WRL 50 in beiden Disziplinen

Das Finale wird ohne jemanden abwerten zu wollen wohl aus 6x WM-Finale Lat bestehen die nie richtig Standard getanzt haben, weil wie schon geschrieben der Lateiner im Semi "bevorzugt ist und wohl noch das eine oder andere Sta.-Mark bekommt.
Dei in der WLR 50er ist, der in diesem Feld sicher der beste Kombinierer ist bekommt fiktive 0-Latein-Marks und weil die 5 Final-Paare alle Sta-Marks bekommt und man die Marks für die Lateiner ja auch irgendwo her nehmen muss bekommt er auch nur 20 Sta.-Marks und wird 12.
Absolut gesehen würde er wohl 8,5 von 10 Punkten für Sta und ebenfalls für Lat bekommen, das sind zusammen 17 Punkte, die anderen Paare bekommen absolut 9,5 und 3, das sind zusammen 12,5 Punkte und damit weit hinten.

Auch bei der Superkombi im Schifahren werden die Zeiten zusammengezählt und wenn einer nicht Slalom fahren kann hat er keine Chance!!!
So gesehen müsste für die Kombi eine Absolutwertung eingeführt werden, was zum jetzigen Zeitpunkt nicht umsetzbar ist.
Insofern ist die Kombi ein reines Glückspiel wer sonst noch am Start ist.

Europameisterschaft Standard
Autor: supi (213.33.74.---)
Datum: 16. Mai 2011 15:09

Europameisterschaft Standard, Kalisz, Polen

58 Paare:

1.Benedetto Ferruggia / Claudia Köhler

33.Vladimir Slon / Bianka Zubrowska (2. Runde !!)
34.Marcus Hackl / Stefanie Krausz

Hackl hat in der 1. Runde 10 (!) Marks mehr als Slon
bekommen, der nur über den Re-Dance in 2. Runde gekommen ist,
dort hat er dann 2 Marks mehr als Hackl ergattert.

Was gibt's für Vladi diesmal für (offizielle) Ausreden ?
Krankheit, Verletzung, Trainingsrückstand ..

Zum Vergleich: Virgiliu Bumbu (5. der Staats 2009 mit S.Pucher)
ist als 26. nur ganz knapp an der 3.Runde gescheitert.

Virgiliu, der jetzt wieder für Moldawien startet, ist zweifelslos
ein sehr talentierter junger Mann (trainiert oft im Labi), dass er aber
die gesamte österr. Elite abwatschen kann ist schon bedenklich ...

Irgend welche Insider Infos?

Re: Kombi Staats
Autor: ad (84.20.178.---)
Datum: 17. Mai 2011 17:29

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Insofern ist die Kombi ein reines Glückspiel wer sonst noch am Start ist.
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Jop, das stimmt. Das hat man in der 10-Tänze-Klasse bei den letzten Turnieren ganz gut gesehen. Ganz vorn kann man sein, wenn man überall irgendwo (nicht zu weit hinten) im Mittelfeld ist, wenn die anderen Paare entsprechend sind.

Ist leider wirklich so, dass es in der Kombi ganz stark drauf ankommt, welche Paare sonst noch da sind. Das liegt aber irgendwie dann doch in der Natur der Sache.

Das neue von der IDSF angedachte Wertungssystem würde das zwar komplett ändern, aber diesem Wertungssystem kann ich überhaupt nichts abgewinnen...

Ein möglicher Lösungsansatz könnte sein, die Wertungsrichter mehr Marks vergeben zu lassen. Gesetzt den Fall, man hat ein Semifinale mit 12 Paaren und will 6 im Finale haben. Wenn man jeden WR dann 6 Marks vergeben lässt, haben die Spezialisten überall ziemlich genau die Hälfte der Marks, und das ist auch etwa der Schnitt, bei dem es um den Finaleinzug geht, ein Mark auf oder ab kanns da entscheiden.
Wenn man die Wertungsrichter aber z.B. 8 Marks vergeben lässt, dann braucht man mehr als diese Hälfte der Marks, und diese Marks werden wohl nicht jene bekommen, die reine Spezialisten sind, sondern die wirklichen Kombinierer, und die werden dann wohl die "neuen" Marks in deiden Disziplinen bekommen, womit sich das ziemlich sicher wieder für die nächste Runde ausgehen sollte...

Nur so ein paar Gedanken dazu... winking smiley

Re: Kombi Staats
Autor: A. (46.124.29.---)
Datum: 19. Mai 2011 19:53

Find ich ne super Idee!!!

Aktuelle Seite: 2 von 3

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